Magnetsuchgeräte

Handgeführte Magnetsonden und Magnetsuchgeräte für die professionelle Bodenerkundung im gewerblichen und behördlichen Einsatz. Anwendungsbereiche umfassen die Kampfmittelräumung, Leitungs- und Kabelortung, archäologische Prospektion sowie die Vorerkundung vor Tiefbauarbeiten.

Die Geräte erfassen ferromagnetische Anomalien im Untergrund präzise und zuverlässig – auch bei schwierigen Bodenverhältnissen. Professionelle Magnetsonden zeichnen sich durch hohe Empfindlichkeit, robuste Feldtauglichkeit und ergonomische Handhabung für den Dauereinsatz aus.

Für Mengenanfragen und fachliche Beratung zur Geräteauswahl stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

1 bis 6 (von insgesamt 6)
Wie funktionieren handgeführte Magnetsonden?

Handgeführte Magnetsonden erfassen Veränderungen im natürlichen Erdmagnetfeld, die durch ferromagnetische Objekte im Untergrund verursacht werden. Das Messprinzip basiert auf der Magnetometrie: Ferromagnetische Materialien wie Eisen, Grauguss oder Stahl stören das lokale Erdmagnetfeld messbar. Hochempfindliche Sensoren – häufig Fluxgate- oder Proton-Präzessions-Magnetometer – registrieren diese Anomalien und geben sie als Signal aus.

Im Unterschied zu induktiven Metallsuchgeräten reagieren Magnetsonden ausschließlich auf ferromagnetische Materialien und ignorieren Buntmetalle wie Kupfer, Zink oder Aluminium vollständig. Letztere erzeugen keine Störsignale, da sie keine ferromagnetischen Eigenschaften besitzen. Dies ist ein entscheidender praktischer Vorteil im Tief- und Straßenbau.

Besonderer Vorteil bei typischen Infrastruktureinbauten

Schieberkappen, Schachtdeckel, Schiebergestänge, Grenzmarker und Vermarkungsbolzen bestehen in der Regel ausschließlich aus Gusseisen (Grauguss EN-GJL, Sphäroguss EN-GJS) oder Stahl – beides stark ferromagnetische Werkstoffe. Bei der Suche nach diesen Einbauten erzeugen Buntmetallobjekte in der Umgebung – etwa Kupferleitungen, Messingfittings oder Aluminiumteile – keinerlei Störsignal auf der Magnetsonde. Das Gerät reagiert ausschließlich auf das gesuchte Objekt, was die Ortung erheblich erleichtert und Fehlinterpretationen im Feld minimiert.

Hinweis: Neuere Schieberkappen werden vereinzelt auch aus Kunststoff gefertigt und sind für Magnetsonden nicht detektierbar. In solchen Fällen empfiehlt sich der ergänzende Einsatz eines induktiven Metallsuchgeräts oder Leitungsortungsgeräts.

Typische Einsatzbereiche

Magnetsonden kommen zum Einsatz bei der Ortung von Schieberkappen, Schachtdeckeln und Schiebergestängen im überdeckten Straßen- und Gehwegbereich, bei der Lokalisierung von Grenzmarkern und Vermarkungsbolzen aus Stahl, bei der Vorerkundung vor Tiefbauarbeiten in eisenbelasteten Bereichen sowie bei der Kampfmittelräumung und archäologischen Prospektion.

Warum Magnetsuchgeräte bei SEMPERDEAL beschaffen?

SEMPERDEAL ist auf Ortungstechnik und erdverlegte Infrastruktur spezialisiert. Unser Sortiment umfasst Magnetsonden und Magnetometer für den professionellen Feldeinsatz – abgestimmt auf die Anforderungen von Versorgungsunternehmen, Tiefbaubetrieben, Kommunen und Behörden. Fachkundige Beratung zur Geräteauswahl und individuelle Angebote sind auf Anfrage erhältlich. Geräte, Zubehör und ergänzende Ortungstechnik aus einer Hand.

Melden Sie sich im Shop an, um Ihre individuellen Konditionen einzusehen und ein maßgeschneidertes Angebot anzufordern.