Kabelfehlersuche – Fehler schnell finden & sicher beheben

Von der Vorortung bis zur Punktortung: Professionelle Systeme für die Kabelfehlersuche verkürzen Ausfallzeiten und reduzieren Aufgrabungen. Moderne Verfahren wie TDR/Reflektometrie, Mantelfehler-Ortung und Impuls-/Stoßspannung liefern klare Ergebnisse – in Nieder- und Mittelspannung, Kommunikation und Steuerleitungen.

  • Vorortung (TDR/Reflektometrie) für schnelle Fehlerdistanz
  • Mantelfehler-/Erdschluss-Ortung mit Schrittspannung & Gleich-/Impulsverfahren
  • Punktortung mit A-Frame, Hör-/Magnetsonde & Stoßspannung
  • Schonende Verfahren (Niederspannungs-IET/ARM) für empfindliche Kabel
  • Dokumentation, Protokolle & sichere Arbeitsabläufe

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Methoden der Kabelfehlersuche

  • TDR/Reflektometrie (Vorortung): ermittelt Entfernung zum Fehler durch Laufzeitmessung von Reflexionen.
  • Mantelfehler-/Erdschluss-Ortung: Gleichstrom- oder Impulsverfahren zur Eingrenzung von Isolations- und Manteldefekten.
  • Punktortung (Pinpoint): akustisch/magnetisch mit A-Frame, Bodenmikrofon oder EM-Sonde – präzise über dem Fehlerpunkt.

Auswahlhilfe

  • Kabeltyp & Spannungsebene: Energie-, Steuer- oder Telekom-Kabel; Nieder-/Mittelspannung.
  • Fehlerbild: Erd-/Kurzschluss, Hochohmig, Unterbrechung, Mantelfehler.
  • Umgebung: städtische Störfelder, Oberflächen (Asphalt, Grünfläche), Zugänglichkeit.
  • Workflow: Kombisysteme mit Vorortung, Stoßerzeuger & Pinpoint-Tools beschleunigen den Einsatz.

Zubehör & Sicherheit

  • Messleitungen, Erdungs-/Rückleiter, A-Frame, Bodenmikrofone, EM-Sonden
  • Hochspannungs-Stoßerzeuger, Koppelklemmen, Prüfadapter
  • PSA, Absperrung, Erdungs- & Kurzschließgarnituren

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Vor- und Punktortung?
Die Vorortung bestimmt die Entfernung zum Fehler (z. B. TDR). Die Punktortung lokalisiert den Fehler zentimetergenau an der Oberfläche.
Wie dokumentiere ich die Ergebnisse?
Messprotokolle aus TDR/Pinpoint und Einsatznotizen sichern Nachweis & Wiederholbarkeit.
Funktioniert das bei abgeschirmten/PE-Kabeln?
Ja, mit passenden Verfahren und Koppeltechnik. Mantelfehler lassen sich gezielt eingrenzen.