Kabelsuchtechnik

In der Kabelsuchtechnik versteht man das auffinden von metallischen Leitungen im Erdreich. Diese können im Betieb oder Außerbetrieb sein. Üblicherweise werden Strom-, Coax-, oder sonstige Kabel aufgefunden, die elektrisch Daten oder Strom übertragen können.

Gundsätzlich muss man in der Kabelsuchtechnik zwischen zwei verschiedenen Suchverfahren unterscheiden, passive und aktive Ortungsverfahren. Wobei mit einem Kabelsuchgerät ohne Sendeeinheit (Inuktivsender oder galvanischer Anschluss zum Zielleiter) nur passive Ortungsverfahren möglich sind. Eine Auswahl an Kabelsuchgeräten finden Sie auf unsererm Mietmarkt.


Bei technischen Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

 

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Passive Ortungsverfahren

Kabelsuchgeräte haben oft zwei passive Suchstellungen. Strom (50Hz) und Radio / Breitband. Mit diesen Grundstellungen, können alle erdverlegten, metallenen und beidseitig geerdeten (auch durchgehend erdfühlige Leitungen wie Erdbänder) gefunden werden. Die Ortungstiefe des empfangenen Signals hängt von der am Kabel (oder Stahlrohr) momentan vorhandenen Signalstromstärke ab. Die mittlere Ortungstiefe beträgt bei diesen Suchstellungen bis zu 2,5m.

 

Aktive Ortungsverfahren

Hierfür wird nicht nur der Empfänger benötigt, sondern auch eine Sendeeinheit (Induktivsender oder galvanischer Sender). Bei der aktiven Ortung gibt es mehrere Verfahren. Grundsätzlich bietet die aktive Besundung mehrer Vorteile. Die Tiefe von erdverlegten Leitungen kann angezeigt werden und die gewünschte Zuordnung von verschiederen Kabeltrassen (bei selektiver Besendung) wird erheblich erleichtert.


 

Auflistung aktiver Ortungsverfahren


Induktive Besendung

Zu diesem Zweck wird üblicherweise das zu suchende Kabel vorher passiv vorgeortet. Bei diesem Verfahren wird die Sendeeinheit direkt über das zu suchene Kanel gestellt. Dabei induziert der Sender eine Frequnz auf das zu suchende Kabel welches dann mit dem Empfänger geortet werden kann. Hiebei ist anzumerken, dass auch Kabel die sich in der unmittelbaren umbebung der Sendeeinheit befinden mitbesendet werden.
 

Induktive Besendung
mit Sendezange (selektives Orten)

Dabei wird mit hilfe einer Sendezange, die direkt mit der Sendeeinheit verbunden ist, über das zu suchende Kabel gehängt. Hierbei besendet die Sendezange selektiv das Kabel, welches den Vorteil hat, dass das beste Signal auf dem zu suchenden Kabel aufliegt.

 

Direkte Besendung
(z.B. Wasserleitung aus Eisen)

Hierbei ist es unablässlich, dass alle Leitungen Stromfei sind!
Bei diesem Verfahren wird die Leitung galvanisch (mit Krokoklemmen) direkt besendet. Diese Methode erzieht die beste Sendeleitung und das Kabel wird selektiv besendet.

Diese Methode besendet das zu suchende Kabel selektiv. Die Signalstärke auf dem Kabel ist die beste von allen Ortungsverfahren, was dazu führt, dass man das zu suchende Kabel über weite Strecken (bis zu 10km) verfolgen kann.